Früherkennung von Tumoren in der Mundhöhle

 

Mundhöhlenkrebs ist ein sehr häufiger Tumor mit schlechter Prognose, wenn er zu spät erkannt wird.

 

Er verursacht meist keine Beschwerden und beginnt ganz unauffällig als kleine weißliche oder rötliche Schleimhautveränderung.

 

Die regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt ist daher nicht nur für den Erhalt der Zähne wichtig Denn hierbei wird immer auch die gesamte Mundhöhle inspiziert und besonders die Stellen, die der Patient selbst nicht einsehen kann.

 

Findet der Zahnarzt eine verdächtige Läsion, kann er mit OralCDx einen einfachen Bürstenbiopsietest zur Früherkennung von Mundhöhlenkrebs durchführen. Mit ihm kann bestimmt werden, ob eine Schleimhautveränderung potenziell gefährliche Zellen enthält.

 

Statistisch gesehen ist damit zu rechnen, dass in der Zahnarztpraxis jede Woche zwei unklare Mundschleimhautläsionen bei Patienten zu sehen sind, die einer genaueren Abklärung bedürfen. Es ist mit bloßem Auge unmöglich zu sagen, ob es sich um eine gutartige (benigne) Läsion, eine Vorstufe von Krebs (Präkanzerose) oder bereits um ein Carcinoma in situ (bösartiger Tumor) handelt.

 

Der OralCDx-Test identifiziert harmlos erscheinende Formen von Vor- und Frühstadien des Mundhöhlenkarzinoms und eliminiert das Risiko des „Beobachtens und Wartens“. Die Bürstenbiopsie-Methode ist minimal invasiv, eine Lokalanästhesie ist nicht nötig. Der Zahnarzt streicht lediglich mit einem Bürstchen über die verdächtige Stelle, um einige der oberflächlichen Zellen zu entnehmen. Diese werden dann zur mikroskopischen Diagnostik ins Labor gesendet.

 

 

 


 

 


 

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