Mit dem 2011 erstmals auf der weltgrößten Dentalmesse in Köln präsentierten ORTHOPHOS XG 3D (Sirona) können wir nun unseren Patienten ein Höchstmaß an modernster Technik bieten. Denn häufig können schwierige Situationen im Mund, z. B. ein verlagerter Weißheitszahn, mit Standard-Röntgenaufnahmen nur ungenügend beurteilt werden.
Das ORTHOPHOS XG 3D liefert ein sogenanntes DVT (Digitales Volumentomogramm), ein 3-dimensionales Röntgenbild mit einem zylindrischen Aufnahmevolumen von max. 8 x 8 cm (Ø x Höhe). Das Gerät sieht aus und dauert für die Aufnahme genauso lang wie das normale Röntgengerät, berechnet jedoch aus einer Vielzahl kleiner Röntgenbilder eine dreidimensionale Rekontruktion des Schädels, wodurch der Zahnarzt Einblick in alle Ebenen erhält. Der unvergleichbar höhere Informationsgehalt ermöglicht ihm eine sichere Diagnose und Therapieplanung - und damit auch größtmögliche Sicherheit für den Patienten.
Die Indikation für ein DVT zur weiterführenden Diagnostik ist beispielsweise gegeben bei
- Implantaten
- Entfernung retinierter oder nervnaher Zähne
- pathologischen Veränderungen im Knochen (Tumoren, Frakturen, Entzündungen)
- Kieferhöhlen- und Kiefergelenkserkrankungen
- schweren Formen der Parodontitis
- komplizierte Wurzelkanalbehandlungen
- Zahnwurzelfrakturen.
CEREC und ORTHOPHOS XG 3D arbeiten zudem Hand in Hand: mittels der GALILEOS 3D-Software (Sirona) kann der Zahnarzt das Implantat mitsamt der gewünschten CAD/CAM gefrästen Vollkeramik-Krone bereits millimeter-genau konstruieren.
Quelle: Sirona, DGZMK